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Leisnig/Memleben. Aktive Klöster und ehemalige Klosterorte in den drei mitteldeutschen Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen künftig stärker zusammenarbeiten. Hierzu hat sich kürzlich in der sächsischen Stadt Leisnig im dortigen Kloster Buch der Verein „Mitteldeutsche Klosterlandschaft“ gegründet. Die Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben hat die Vereinsgründung maßgeblich befördert. Der Verein wird daher seinen Sitz in Memleben, dem ehemaligen Pfalzort und Reichskloster, haben. Dem Vorstand der „Mitteldeutschen Klosterlandschaft“ gehören Vertreter aus allen drei Bundesländern an.


Den Vereinsvorsitz übernimmt mit Andrea Knopik, Leiterin des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben, eine Vertreterin aus Sachsen-Anhalt. Stellvertretende Vorsitzende sind Pfarrer Christfried Bölter vom Verein „Kirche und Tourismus“ im thüringischen Reinhardsbrunn und Iris Schönbrodt als Vertreterin des sächsischen Klosters Sornzig. Der Vorsitz wird im Dreijahresrhythmus zwischen Vertretern aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wechseln. Dem Vorstand gehören weiterhin an Götz Ulrich, Vorstand der Stiftung Kloster und Kaiserpfalz Memleben, Maik Reichel, Prokurator der Stiftung Schulpforta, Manfred Laske (Kloster Sonzig) und Meik Schmidt (Kloster Reinhardsbrunn).

Ziel der „Mitteldeutschen Klosterlandschaft“ ist es, die Standorte ehemaliger und gegenwärtiger Klöster im mitteldeutschen Raum zu vernetzen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben und sich gegenseitig zu unterstützen. Dazu soll der Verein mit den Kommunen, Kirchgemeinden und Bildungsträgern sowie den Landesregierungen der mitteldeutschen Bundesländer kooperieren. Vereinsvorsitzende Andrea Knopik: „Endlich ist uns der Durchbruch gelungen, länderübergreifend in Mitteldeutschland zusammenzurücken. Wir laden andere Träger von Klosterorten, Einzelpersonen und Institutionen aus Tourismus, Kirche und Bildung ein, mit uns zusammenzuwirken.“

„Für uns in Memleben ist es wichtig, dass wir von den Erfahrungen unserer Partner lernen können. Gerade bei der zunehmenden Suche der Menschen nach Spiritualität und geistiger Orientierung haben die Klosterstätten eine Verantwortung“, meint der Memlebener Stiftungsvorstand Götz Ulrich. Und Schulpfortas Stiftungsprokurator Maik Reichel sagt: „Natürlich sind die Profile unserer Klosterorte sehr verschieden. Neben aktiven Klöstern gibt es Museen, Bildungsstätten oder privat genutzte Gebäude. Wir haben aber das gemeinsame Interesse, die religiöse, historische und kulturelle Bedeutung von Klöstern zu vermitteln.“

Die Gründung der „Mitteldeutschen Klosterlandschaft“ wird von der envia Mitteldeutsche Energie AG unterstützt. An der Gründungsversammlung nahmen daher mit Uwe Härling, enviaM-Repräsentant für den Burgenlandkreis, und Jörg Blümel auch zwei Vertreter des mitteldeutschen Energieunternehmens teil. „Damit haben wir einen Partner im Boot, der seine Wurzeln ebenso wie wir in ganz Mitteldeutschland hat und uns auch finanzielle Hilfe in Aussicht stellt. Dafür sind wir sehr dankbar“, so Götz Ulrich, der das Amt des Schatzmeisters übernommen hat.

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